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Was braucht ein Kurzwellen Transceiver Bastler (Bausatz) wenn er erfolgreich basteln will.
Diese Frage wurde schon an verschiedenen Stellen von einer Reihe erfahrener Leute diskutiert. Bekanntlich schreibe ich ja im Moment an der Baumappe für den Hobo (ich bin bereits bei den Korrekturen). Bei einigen Kapiteln ist mir verstärkt der Gedanke gekommen, dass wir, d,h. die Bausatz Konstrukteure und Lieferanten die Wirklichkeit doch manchmal ein wenig verkürzt dargestellt haben.

Es bleibt nach wie vor richtig, dass bei einem gut konstruierten Bausatz aufwändige Messinstrumente in aller Regel nicht notwendig sind. Ein erfolgreich aufgebauter Bausatz wird - wenn er keine Konstruktionsmängel aufweist - auch ohne Analyzer, Oszilloskop usw. immer so funktionieren, dass alle Daten innerhalb von Toleranzen auf jeden Fall auf der richtigen Seite liegen.

Wenn wir in unseren Handbüchern aber schreiben: Zum erfolgreichen Aufbau benötigt man nur ein Digitalvoltmeter, einen Schraubendreher und einen Lötkolben, dann stimmt das zwar bedingt, aber da der Teufel im Detail steckt, sollten wir eigentlich fairerweise dazuschreiben: wenn man beim Aufbau keinen Fehler macht!

Ist jedes Bauteil an der richtigen Stelle, hat jedes Bauteil den richtigen Wert, ist jede
Lötstelle sauber gelötet, dann wird der Erfolg sich ohne zusätzliche Messungen auch
einstellen. Nun weiss ich aber aus inzwischen mehr als fünf Jahren Betreuung von bastelnden Funkamateuren, dass genau letzteres oft nicht zutrifft, Ein schlecht verzinnter Kupferlackdraht, ein verwechselter Bauteilewert usw kommt im Gegensatz zu defekten Bauteilen relativ häufig vor, und dann stimmt es plötzlich gar nicht mehr, dass man mit einem Voltmeter allein jeden guten Bausatz erfolgreich bauen kann. In den letzten Wochen habe ich bei Reparaturen von nicht funktionierten Bausätzen immer wieder versucht, die Fehler mit einfachen Mitteln zu finden und zu beseitigen. Den Analyser, den großen Funk-Messplatz, das 200 MHz Scope habe ich bewusst ausgeschaltet und versucht mit amateurtypischen Messmethoden, wie ich sie noch von meimem Vater her kenne auszukommen.

Zusammenfassend habe ich dabei für mich herausgefunden:

Es gibt eine gewisse Minimalausstattung, die man sich als bastelnder Funkamateur zulegen sollte. Mit dieser erleichtert man sich den Aufbau, hat aber auch eine gute Chance (evtl. mit Hilfestellung von außen) im Fall einer Fehlfunktion den Fehler zu finden und zu beseitigen.

Hilfreich beim Aufbau und notwendig bei der Fehlersuche sind:

1. ein einfacher HF Tastkopf. Mit ihm kann ich HF Spannungen messen. Der Absolutwert muss gar nicht unbedingt extrem genau sein, meist reicht es wenn ich eine Tendenz größer/kleiner erkennen kann. Einen Tastkopf kann man sich für wenig Geld selbst zusammenbauen, es gibt ihn preiswert auch fertig.

2. Ein einfacher Signalgenerator. Das kann ein Quarzoszillator im interessierenden Frequenzbereich sein, ein Dipmeter, ein VFO. Alle drei sind mit Bordmitteln zu bauen,
bessere, teilweise sogar kalibrierte Geräte dieser Art gibt es als Bausatz preiswert zu
kaufen. Beispiel: Einfacher Prüfgenerator der DL-QRP-AG, Elecraft XGen2,

3. Ein Frequenzzähler. Ersatzweise kann statt dessen ein Absorptionsfrequenzmesser oder ein kleiner Empfänger mit Digitalskala und S-Meter besser einsetzbar sein (größere Empfindlichkeit.) Beispiel: einfacher Frequenzzähler für Kurzwelle (-60MHz)

4. Ein Wattmeter mit Dummyload. Wunderbar, wenn man die Leistung direkt ablesen kann, es reicht aber aus, wenn man seine Dummy load mit einem Diodentastkopf ausrüstet und über Spannung und Widerstand die Leistung ausrechnet.. Beispiel: Elecraft Dummy DL1 mit Messeinrichtung, Thermischer Leistungsmesser der DL-QRP-AG

Mit dieser Ausstattung ist man in der Lage auch dann weiter machen zu können, wenn irgend eine Stufe eines Bauprojektes erst einmal gar nicht will, man ist in der Lage Vorschläge von hier im Forum Hilfe gebenden Funkfreunden überhaut erst durch zu führen.
Ich habe von Hegau bis K2 in den letzten Wochen mehrere Geräte mit genau dieser Ausstattung reparieren können, selbst einem bösen PLL Fehler in einem K2 konnte ich so auf die Schliche kommen.
Beim Aufbau eines RX erspart man sich viel Nerven, wenn man auf ein bekanntes Signal zurückgreifeb kann und ohne ein Digitalvoltmeter mit Kapazitäts- und Widerstandsmessbereich würde ich heute keinen Bausatz mehr bauen.

Es muss also kein Messplatz für viele hundert oder sogar tausend Euro sein, aber ein wenig messen sollte man schon können.

Ergänzung durch ander Praktiker, tnx für die Zuarbeit:

Rauschgenerator mit PC-NF Analyzer (Freeware) zur Quarzfilter / NF Filter Einstellung) (Uli, DK5SF)

LC Meter zur Messung von Induktivitäten, Kapazitäten (Con, DM5AA)

Ein Fahrrad Rückstrahler Birnchen, 6V,0,1A hat einen Warmwiderstand von 60 Ohm. Zwei Drähte angelötet und z.B. sls Abschluss an den Übertrager zwischen Treiber und PA gelötet und schon kann man den gesamten Senderzug vom LO über Sender Bandpass, Vorverstärker bis zum Treiber abgleichen. (DK1HE, Peter)

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